Gleich nach unserer Ankunft in Johannesburg sind wir mit unserem Mietwagen weitergefahren Richtung Blyde River Canyon. Eigentlich nur 400km, aber auf der linken Seite und doch mit etwas Jetlag in den Knochen haben wir bis abends gebraucht um dort anzukommen. Den Blyde River Canyon muss man sich vorstellen, wie den Grand Canyon, nur das er komplett bewachsen und bewaldet und damit grün ist. Absolut faszinierend, aber schaut euch einfach die Bilder an.
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| 200802 Südafrika |
Nächste Station war der Krüger National Park, wo wir insgesamt 3 Tage mit Safari verbracht haben. Und wer hätte es gedacht, wie haben die kompletten Big Five (Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel, Leopard) zu sehen bekommen. Und daneben natürlich noch Unmengen an Impalas, Zebras, Giraffen, Warzenschweinen etc. Ein "normaler" Tag läuft im Endeffekt so ab, dass man um 4 aufsteht um einen geführten Morning Drive mitzumachen, danach macht man sich mit dem eigenen Auto auf die Pirsch und schafft am Tag vielleicht wenn's hochkommt 70km zurückzulegen, denn schneller als 20km/h fährt man eigentlich eh nie. Abends kann man dann auch noch nach eigenem Dünken eine Safari mitmachen oder sich eben den faszinierenden Sternenhimmel mit Milchstraße ansehen. So genial habe ich noch nie Sterne gesehen!
Nach 3 Tagen 35° im Schatten Safari war es dann Zeit weiterzuziehen an einen Ort wo man sich abkühlen kann... Das Meer. allerdings lag auf dem Weg dorthin noch eine Durchquerung Swazilandes vor uns. Begonnen und geendet hat dieser mit einem echten Grenzübertritt, wie in meine Generation ja schon eigentlich nicht mehr kennt. Also auf der einen Seite der Grenze offiziell auswandern mit Stempel etc. 5 Menetr weiterfahren und wieder einreisen (und natürlich Straßenmaut zahlen, wir sind ja Touris). Zwischen diesen beiden Grenzerfahrungen liegt nicht viel, denn Swaziland, oder zumindest der Teil, den wir durchfahren haben, besteht zu geschätzen 90% aus Bananen- oder Zuckerrohrplantagen, die sich kilometerlang an der Straße entlangziehen. Achja, mit Straßenschildern haben sie's dort auch nicht so, zumindest nicht von beiden Seiten an einer Kreuzung. Man fährt also erstmal falsch, merkt es 20km später, fährt zurück und plötzlich ist ein Schild da. Ist uns gleich zwei mal passiert;-)
Wie gesagt, Strand war jetzt erstmal angesagt und den haben wir uns erst zwei Tage in St. Lucia und dann nochmal 5 Tage in der Nähe von Durban verbracht. Wobei man ehrlich sein muss, wir waren in Durban auch jeden Tag in der zweitgrößten Mall Afrikas, zum Shoppen, essen, Klettern und Surfen. Dort gibt es nämlich zwei stehende Wellen, die mega viel Fun machen. Auch hierzu genaueres in den Bildern.
Um uns ein wenig Strecke zu sparen (ca. 1000km) sind wir von Durban nach Port Elizabeth geflogen. von dort ging es dann weiter auf der berühmten Garden Route an der Küste entlang. Einige Stationen waren Jeffries Bay, eine der längsten Surferwellen der Welt, Plettenberg Bay mit traumhaftem Strand, weiter nach Oudtshorn mit Straußenritt, -farm und jeder Menge -steak! Runter ans Kap Aghulas, dem südlichsten Punkt Afrikas und gleichzeitig Trennlinie von Indischem Ozean und Atlantik sowie die Gegend um Stellenbosch, eine der Weingegenden in Südafrika.
Abschluss unser 3wöchigen Reise haben 3 Tage Kapstadt gebildet. Nicht zu Unrecht als eine der schönsten Städte der Welt bezeichnet. Wir hatten auch das Glück, dass der Tafelberg die gesamte Zeit ohne Wolken war und wir somit immer wunderschöne Blicke und Eindrücke erleben konnten. Ein Ausflug ans Kap der Guten Hoffnung und Cape Point hat natürlich auch nichjt gefehlt.
Südafrika ist ein super einfach zu bereisendes Land mit vielen freundlichen Menschen und unglaublich guten Essen, wenn man gerne Fleisch ist. Ich habe, glaube ich, jeden Tag Fleisch zu mir genommen, Rind, Strauß, Krokodil, Gnu, Kudu, Springbock, Impala um nur ein paar zu nennen:-)
Alsole, wer Tipps zu Südafrika möchte meldet sich, ab Mai bin ich ja zum Glück wieder dort:-))

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